Einstimmige Entscheidungen
Aus der Günzburger-Zeitung vom 12.01.2012 von Franz J. Paul:
Einstimmige Entscheidungen
Zahlreiche Themen in Gundremmingen
Gundremmingen Beim Auftakt des Sitzungsjahres 2012 bewilligte der Gundremminger Gemeinderat mehrere kleinere Ausgaben. Die Gemeinde tritt dem Freiwilligenzentrum Stellwerk bei und wird ordentliches Mitglied bei der Umweltstation Mooseum. Das Plenum traf einstimmige Entscheidungen.Freiwilligenzentrum Stellwerk Das auf Kreisebene im Jahr 2009 gegründete Freiwilligenzentrum Stellwerk tat keine Fehlbitte, als es Gundremmingen zum Eintritt in seinen Förderverein ermunterte. Bürgerschaftliches Engagement werde damit geweckt und gestärkt, unterstrich Bürgermeister Wolfgang Mayer das Anliegen. Freiwilligenzentrum Stellwerk kümmert sich um die Vermittlung von Anträgen zur ehrenamtlichen Hilfe von Bürgern für Bürger. Das Stellwerk arbeite auf ähnlicher Weise wie die Offinger Unterstützungsaktion „Amos". Die Gemeinde Gundremmingen bezahlt dem Förderzentrum jährlich einen Beitrag von 120 Euro.
Förderverein Mooseum Etwas weniger, nämlich 80 Euro, kostet die Mitgliedschaft im Förderverein Mooseum, angesiedelt beim Forum Schwäbisches Donautal e.V. in Bächingen (Landkreis Dillingen). Angenommen wurde auch die Besichtigung und Führung dieser aktiven Einrichtung zu Natur- und Umweltschutz. „Wir radeln heuer mal hin", vereinbarte man mit dem Bürgermeister.Atemschutzmasken Da die üblichen Atemschutzmasken bei Brillenträgern nicht luftdicht schließen, beantragte die Gundremminger Feuerwehr zehn Vollmasken anzuschaffen. Sie kämen auch Floriansjüngern mit größeren Hutnummern zugute, unterstützte Gemeinderat Christian Joas (CSU) den Antrag. In der Vorinformation erfuhren die Räte, dass die Erweiterung der Atemschutzträger um Brillenträger die Einsatzbereitschaft stärke.
Der Kauf belastet die Gemeindekasse mit 1850 Euro.Fußweg Wird der Fußweg von der Umgehungsstraße (Kreisverkehr) zum Meteoturm asphaltiert, wie das zur Arbeitsstelle Kernkraftwerk radelnde Bürger wünschen? Die Ausführung käme auf 25000 Euro, wovon das Kernkraftwerk „mindestens 40 Prozent der bekannten Kosten" übernehmen solle. Mehrere Ratsangehörige sahen eine Verdichtung der Oberfläche als überflüssig an. Friedrich Heidel (CSU) und Lothar Grimm plädierten stattdessen für Schottern des Weges, was nun Grundlage eines Gesprächs mit der KGG sein wird. (ul)
Quelle: Günzburger-Zeitung
Internet: http://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Einstimmige-Entscheidungen-id18268416.html

