Nachrichten

Ministerpräsident Markus Söder in Gundremmingen

von links nach rechts: Staatsminister Dr. Hans Reichhart, Staatssekretärin Carolina Trautner, 1. Bürgermeister Tobias Bühler, Bezirksrätin Stephanie Denzler, Ministerpräsident Markus Söder,CSU-Ortsvorsitzender a.D. Alfred Herrmann, MdEP Markus Ferber

19 Tage vor der Europawahl war der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ins Gundremminger Auwald-Sportzentrum gekommen. Eingeladen hatte die schwäbische CSU.

Mit der kommenden Europawahl werde sich zeigen, wohin Europa sich entwickle, so der Ministerpräsident. „Es geht darum, was uns Europa bedeutet und welche Rolle Bayern dabei spielt.“ Söder warnte vor Mehrheiten, die das was man erwirtschaftet habe, zerstörten, aber auch davor, nur Probleme zu suchen und Europa schlechtzureden. Auch über Themen, wie Sicherheit und Verteidigung, sprach Söder, kritisierte die mangelhafte Ausstattung der Bundeswehr und forderte, mehr vorausschauende Nachbarschaftspolitik zu machen.

Mit dabei waren Landtagsabgeordneter Alfred Sauter sowie Europaabgeordneter und Bezirksvorsitzender der CSU Schwaben Markus Ferber. „Wir brauchen Europa, wenn es darum geht, unsere Interessen in der Welt durchzusetzen“, betonte Färber und fügte hinzu: „Brüssel sollte ein bisschen bayerischer werden.

Bürgermeister Tobias Bühler appellierte in seinem Schusswort, zur Wahl zu gehen, Ministerpräsident Markus Söder verabschiedete sich im Anschluss mit einem Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde Gundremmingen.

Energieeffizienz vor Ort: Lechwerke unterstützen die Gemeinde Gundremmingen mit LEW Energiesparprämie

Mit der „LEW Energiesparprämie“ unterstützen die Lechwerke (LEW) Kommunen aus der Region bei Investitionen in Maßnahmen zur Einsparung von Energie sowie bei der Erstellung von Energiekonzepten. Auch die Gemeinde Gundremmingen setzt Energieeffizienzprojekte mit Unterstützung der Energiesparprämie um:

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35 Jahre Partnerschaft Jubiläumswochenende in Ahuillé vom 30. Mai 2019 bis 02. Juni 2019

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

 

in den vergangenen Jahren der Partnerschaft ist es zu einer schönen Tradition geworden, dass wir das Jubiläum in beiden Gemeinden miteinander feiern.

 

Wir laden Sie schon heute deshalb zu dieser Fahrt ein

von Donnerstag, den 30.05.2019 bis Sonntag, den 02.06.2019

 

Unsere französischen Freunde haben sich wieder ein abwechslungsreiches Programm für uns einfallen lassen. Bei einer gemeinsamen Sitzung wurde bereits der Tagesausflug am Freitag, den 31.05.2019 nach Montreuil-Bellay besprochen. Dort werden wir ein Schloß, sowie eine Champignon-Farm besichtigen.

 

Um die Fahrt planen zu können, bitten wir Sie schon heute, bei Interesse sich mit uns in Verbindung zu setzten.

 

Wir freuen uns auf viele bekannte und neue Gesichter aus Gundremmingen und Umgebung die mit uns das 35. jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen Ahuillé und Gundremmingen feiern werden.

 

 

 

Tobias Bühler                                                                     Wolfgang Mayer

Erster Bürgermeister                                                         Partnerschaftskomitee

M E D I E N I N F O R M A T I O N - Gartow, 19. Juni 2018

Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Standortgemeinden mit kerntechnischen Anlagen in Deutschland am 18. und 19. Juni 2018 in Gartow

 

Die Suche nach einem geeigneten Standort für die Einlagerung von hochradioaktiven Abfällen beschäftigte nicht nur die dafür eigens vom Bund eingesetzte Kommission, sondern auch die Gemeinden, in denen sich schon heute kerntechnische Anlage bestehen.

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Gundremmingen nimmt erste Ladesäule für Elektroautos in Betrieb

Bild (von links) Erster Bürgermeister Tobias Bühler und LEW-Kommunalbetreuer Michael Mengele

Die Gemeinde Gundremmingen hat am Freitag in Kooperation mit den Lechwerken (LEW) die erste öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen. Sie steht vor dem Rathaus und ­verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Tobias Bühler, Erster Bürgermeister von Gundremmingen, sieht die Gemeinde in der Pflicht, beim Thema klimafreundliche Mobilität eine Vorreiterrolle zu übernehmen: „Für den Umstieg in die Elektromobilität muss man Lademöglichkeiten schaffen, und wir wollen hier mit gutem Beispiel vorangehen.“ Zudem habe es bereits erste Nachfragen von Firmenkunden und Besuchern nach einer Elektrotankstelle gegeben.

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Trinkwasserversorgung steht auf zwei sicheren Standbeinen

Die sichere Trinkwasserversorgung stellt eine der wichtigsten Aufgaben für eine Gemeinde dar. Mit dem Tiefbrunnen des Kernkraftwerks und der Inbetriebnahme der 1,4 Kilometer langen Notverbundleitung von Schnuttenbach steht diese in Gundremmingen nun auf soliden Beinen. Bereits 2016 war mit den Planungen dazu begonnen worden, im Sommer letzten Jahres wurde die neue Leitung im Pflugverfahren, einer nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch besonders umweltschonenden Methode, verlegt. Eine Abnahme von etwa 15 Kubikmeter Wasser aus Schnuttenbach in einem Zeitraum von zwei Wochen, welches der Ort wiederum aus dem Markt Offingen bezieht, ersetzt gleichzeitig das erforderliche regelmäßige Spülen der Leitung.

Mit der Entstehung des neuen Gewerbegebiets wird auch die Leitung vom Tiefbrunnen des Kernkraftwerks verlegt. Für diesen Zeitraum wird ausschließlich auf die Notverbundleitung zurückgegriffen.

Das Projekt wurde komplett in Eigenregie von der Gemeinde Gundremmingen geplant und ausgeschrieben, viele der damit verbundenen Arbeiten wurden vom Bauhof durchgeführt. Damit konnten rund die Hälfte der regulären Kosten in Höhe von knapp 240.000 Euro brutto eingespart werden. Auf dem Bild bei der Inbetriebnahme der neuen Notverbundleitung am 25. Juni 2018 von links nach rechts: Bürgermeister Tobias Bühler, 2. Bürgermeister Anton Frei und Offingens Bürgermeister Thomas Wörz.

 

Auf dem kirchlichen Friedhof erinnern nun Namensschilder an die Verstorbenen

Am Ort der Erinnerung, am Sockel des Engels, der mit weit ausgebreiteten Flügeln in Richtung des Donautals blickt, befinden sich nun die ersten Namensschilder. Es sind die Namen derer, die auf dem kirchlichen Friedhof bestattet sind, und von denen kein Grabstein mehr an sie erinnert. Mit der Umgestaltung, aber auch dadurch, dass Gräber aufgelöst wurden, wäre möglicherweise mancher Name verloren gegangen. Schon bei den Planungen lag uns als Gemeinde sehr viel daran, dass die Namen der Verstorbenen für immer erhalten bleiben. Mitte Juni wurden die ersten 30 Bronzeschilder angebracht. Das Bild zeigt von links: Geistlichen Rat Pfarrer Richard Harlacher, Willi Schiele, Bauhofleiter Erwin Kitzinger, Sándor Kecskeméti, der den Bronzeengel geschaffen hat, und Bürgermeister Tobias Bühler.

 

Maibaumstellen, Starkbierfest und ein Ausflug in die Alpen

Gundremmingen und Ahuillé feiern 35 Jahre Partnerschaft

 

Mehr als 100 Gäste waren Ende April aus der französischen Gemeinde Ahuillé nach Gundremmingen gekommen, um gemeinsam mit uns das 35-jährige Jubiläum der Partnerschaft zu feiern. Ob beim Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin oder den Unternehmungen innerhalb der Gastfamilien: Stets stand das Miteinander im Vordergrund. Einer der großen Höhepunkte war der Tagesausflug nach Schloss Linderhof. Bei Führungen, einem Picknick und einer kleinen Alpenrundfahrt über Garmisch, Grainau und Füssen konnten die Gäste Bayern in all seiner Schönheit erleben. Auch das gemeinsame Tragen des Maibaums, den unsere Vereine anschließend wieder vor dem Rathaus aufstellten, der Zug zusammen mit der Blaskapelle Gundremmingen zum Auwald-Sportzentrum und das Starkbierfest werden mit Sicherheit in Erinnerung bleiben. Einmal mehr hat das Partnerschaftstreffen die Freundschaft zwischen Ahuillé und Gundremmingen gefestigt. An dieser Stelle sei allen Gastfamilien, den Organisatoren und den vielen freiwilligen Helfern, die zum Gelingen dieses schönen Ereignisses beigetragen haben, gedankt.

 

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Zwei weitere Feldgeschworene in Gundremmingen

Die Gemeinde Gundremmingen hat nun zwei weitere Feldgeschworene. In der Mai-Sitzung des Gemeinderats waren Georg Konle (links) und Erwin Wecker zu Feldgeschworenen bestellt worden. In der Sitzung am 7. Juni wurden sie vereidigt.

Am Ende gab es Rosen für alle

Junge Musikerinnen und Musiker aus drei Musikschulen geben ein glänzendes Konzert

 

Klaus Schlander, der Leiter der Musikschule Gundremmingen, Offingen, Rettenbach hatte am ersten Sonntag im Mai im Kulturzentrum nicht zu viel versprochen: Kein Grillen auf der Terrasse oder an einer langen Schlange vor der Eisdiele zu warten. Diejenigen, die sich dazu entschieden hatten, ein Konzert voller aufregender Musik zu erleben, hatten nämlich die richtige Entscheidung getroffen. Für das Konzert junger Talente im Rahmen des musikalischen Frühlings hatten die jungen Musikerinnen und Musiker der Musikschule Gundremmingen, Offingen, Rettenbach, der Musikschule Günzburg unter der Leitung von Joe Gleixner und der Sing- und Musikschule Ichenhausen unter der Leitung von Hermann Schwarz anspruchsvolle und ganz besonders herausfordernde Stücke vorbereitet. Diese präsentierten die Jugendlichen nicht nur in glänzender Weise, sie bewiesen auch, dass nicht nur musikalische Begabung, sondern viel Fleiß und Disziplin die Grundlage dazu bilden. Der Dank Schlanders galt aber auch den Gesangs- und Instrumentallehrern, die diese Eigenschaften unterstützen. Und natürlich auch den Jungmusikern: Begleitet vom großen Applaus des Publikums erhielt am Ende erhielt jeder eine Rose.

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Streuobstwiese am Birkle geplanzt!

Der Ortsverschönerungsverein Gundremmingen hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem Kindergarten am Birkle eine Streuobstwiese gepflanzt. Insgesamt wurden hier 18 Obstbäume gepflanzt. Es wurde hier vor allem Wert auf alte und regionale Pflanzen gelegt. Von Seiten der Gemeinde möchte ich allen Beteiligten ganz herzlich für Ihren Einsatz danken.

Frühjahrskonzert der Blaskapelle Gundremmingen und der Jugendkapelle der Musikschule Gundremmingen, Offingen – Glänzende Auftritte und viele Ehrungen

Insgesamt gut über 100 Musikerinnen und Musiker, Klaus Schlander und Joe Gleixner an der Spitze und ein volles Auwald-Sportzentrum – das versprach einiges: Am Palmsonntag präsentierten die Blaskapelle Gundremmingen und die Jugendkapelle der Musikschule Gundremmingen, Offingen und Rettenbach ein Frühjahrskonzert auf ganz hohem Niveau.

Mit südamerikanischen Klängen lies die Jugendkapelle mit dem dreisätzigen Werk „Cordilleras de los Andes“ von Arie Melando das Publikum über die Berge und Vulkane Boliviens, Perus und Ecuadors schweben. „The Quest of Victory“ erinnerte noch einmal an den Wettbewerb für Jugendblasorchester der Bundeswehr in Balingen: Mit der Komposition von Wilco Moerman hatte sich die Jugendkapelle im letzten Jahr den ersten Platz erspielt. Die „80er Kult(tour)“ von Thiemo Kraas hatten die Musiker ihren Eltern gewidmet Also: Ab zur Rosi in den Sperrbezirk, Amadeus rockte mit und hoch mit den Händen zum Sternenhimmel. Nach „Pink Panther“, wie das rosarote Paulchen schleichend, schlichen sich schließlich auch die jungen Musikerinnen und Musiker von der Bühne.

Richtig traditionell und mit schöner Blasmusik zeigte sich im Anschluss die Blaskapelle Gundremmingen

mit dem Astronautenmarsch von Josef Ullrich. Aber sie kann auch anders: Bei „Jungle Fantasy“ (Naohiro Iwai) fand sich das Publikum, begleitet von Buschtrommeln und Vogelgezwitscher plötzlich im afrikanischen Urwald wieder. Mit rasantem Tempo wurde es beim von Aram Chatschaturjan komponierten „Säbeltanz“ auf eine russische Kolchose verfrachtet und durfte sich erst beim „Kaiserin Sissi Marsch“ von Timo Dellweg etwas verschnaufen und wieder zurücklehnen. Beide Kapellen erhielten einen großartigen Applaus, den sie sich wahrlich verdient hatten. Ein großes Konzert, leider aber das letzte der Blaskapelle Gundremmingen mit Joe Gleixner als Dirigent, der diese aus familiären Gründen verlässt. Schade.

Dafür ehrte Marcus Keller vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund zusammen mit Kathrin Nuscheler, die seit Februar Vorsitzende des Vereins ist, eine ganze Reihe an Musikern.

Seit zehn Jahren gehören sie der Jugendkapelle an: Melanie Berger, Timo Dietmayer, Lena Grimm, Intira Groß, Sonja Kindig und Selina Kindig (alle Klarinette), Julia Dirlmeier und Nele Faigle (beide Querflöte, Nick Zischak und Kai Zischak (beide Posaune), sowie Felix Berger (Horn), Valentin Eberhard (Trompete), Simon Geißler (Schlagzeug) und Julia Schlander (Saxophon)

Bei der Blaskapelle waren es weitere acht Musiker: Lisa Bruder (15 Jahre, Saxophon), Markus Offner (15 Jahre, Tuba) und Patrick Schmaus (15 Jahre, Schlagzeug), Birgit Hopf (25 Jahre, Klarinette), Maria Wölfle (25 Jahre, Schlagzeug), sowie Kathrin Nuscheler und Karolina Wölfle (beide 25 Jahre, Trompete). Auch Joe Gleixner wurde geehrt: Er ist seit 25 Jahren Dirigent.

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„Könnat Ihr au singa?“

Beim ersten Neubürgerempfang der Gemeinde stellten sich auch die Gundremminger Vereine vor.

Am Freitag, den 9. März, fand im Kulturzentrum der erste Neubürgerempfang statt. Dazu hatte die Gemeinde an die 60 Familien eingeladen, die in den vergangenen Jahren neu nach Gundremmingen gezogen waren. Mehr als die Hälfte derer war der Einladung gefolgt. Bürgermeister Tobias Bühler informierte über das Geschehen in der Gemeinde Gundremmingen und Geistlicher Rat Pfarrer Richard Harlacher ermunterte die Gäste, sich die Kirche St. Martin auch einmal von innen anzusehen. In diesem Jahr feiert er übrigens sein 50-jähriges Jubiläum als Pfarrer von Gundremmingen.

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90. Jahre Gundremmingen im Landkreis Günzburg

Titelseite

Der Heimatverein Gundremmingen e. V. hat mit der Broschüre "90 Jahre Loslösung der Gemeinde Gundremmingen vom Berzirksamt Dillingen und Einverleibung in das Bezirksamt Günzburg zum 01.06.1927" eine äußest interessante und informative Dokumentation über die Vergangenheit von Gundremmingen hervorgebracht.

Hier ein herzliches Dankeschön an den 1. Vorsitzenden Herrn Joas für die Arbeit und Zeit, welche er in diese Broschüre gesteckt hat..

Lesen Sie mehr darüber in der beigefügten Anlage

 

Tobias Bühler

Erster Bürgermeister

Gemeinde Gundremmingen

Ein Engel erinnert an die Verstorbenen auf dem kirchlichen Friedhof

Mit einem Ort der Erinnerung sollen ihre Namen nicht in Vergessenheit geraten

 

Allerheiligen ist der Tag an dem wir unserer verstorbenen Angehörigen gedenken. Allerheiligen war in der Gemeinde Gundremmingen auch der Tag, an dem der Engel am kirchlichen Friedhof feierlich eingeweiht und gesegnet wurde.

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Matinee mit Schreibmaschine und Rollerblades

Was hat eine alte Schreibmaschine bei einem Akkordeonorchester zu suchen? Spätestens beim Blick ins Programm war klar: Zu Leroy Anderson‘s „Typewriter“ gehört natürlich auch eine Schreibmaschine. Aber: Diese zu bedienen und gleichzeitig noch ein Akkordeonorchester zu dirigieren? Wie das geht, zeigte Monika Mokosch, die neben dem Akkordeonorchester Gundremmingen auch den Chor Cantabile leitet, bei der gemeinsamen Matinee am ersten Julisonntag auf hervorragende Weise. Lediglich das „A“ musste noch in die richtige Tonlage gebracht werden, sonst hätte es vielleicht etwas schräg geklungen.

Zum neunten Mal standen Orchester und Chor an diesem Sonntag in einem gemeinsamen Konzert vor dem Publikum. Dieses Mal allerdings nicht wie die letzten Jahre auf der Kulturbühne im Freien, sondern im Kulturzentrum selbst. Freie Plätze dagegen gab es so gut wie keine mehr. Begann das Akkordeonorchester die Matinee noch klassisch mit dem „Kaiserwalzer“ von Johann Strauss, zeigte es spätestens bei „Stars and Stripes forever“, wie man als solches, auch ganz andere Stücke interpretieren kann. Rainer Schneider hatte inzwischen seinen Platz am Schlagzeug eingenommen und das Publikum klatschte begeistert mit. Nicht weil sich der eine oder andere an den „General“ aus der Putzmittelwerbung erinnerte, vielmehr war es kaum noch zu erkennen, dass es tatsächlich ein Akkordeonorchester war, das da den amerikanischen Nationalmarsch spielte. Nicht anders bei den folgenden Stücken: Beim rasanten „Starlight Express“ rollten zusätzlich noch vier Mädels auf Inlinern durch den Saal und bei „Barbara Ann“ von den Bee Gees klatschten die Musiker zum Griff in die Tasten nebenher gleich den Takt mit.

Mit „I will follow him“ aus „Sister Act“ begann der Chor Cantabile nicht weniger temperamentvoll seinen Part. Unterstützt wurde er wieder von Jürgen Bruder am Keyboard. Bei „Phantom of the Opera“, einer Reise durch die Kellergewölbe der Pariser Oper, verzichtete der Chor dieses Mal auf Umhang und Maske, dafür aber präsentierten sich die Herren beim Song „Hinterm Horizont“ mal etwas anders: Mit Hut und Sonnenbrille à la Udo Lindenberg – so wie es sich eben gehört. Flott und voller Swing zeigten sich die Sänger mit „Bei mir bist du schön“, melodiös und nachdenklich stimmend dagegen bei der stillen Liebesballade „Übern See“ von Lorenz Maierhofer.

Das Akkordeonorchester feiert in diesem Jahr sein 30-Jähriges Bestehen, den Chor Cantabile gibt es nun seit 15 Jahren. Grund genug, um ein Lied umzutexten und dazu zusammen mit den Gästen mit einem Glas Sekt auf die Jubiläen anzustoßen: „Miteinander gehen, zueinander stehen, unseren Chor als Einheit sehen.“ Anlass aber auch, den langjährigen Mitgliedern für ihr Engagement zu danken – nicht zuletzt Monika Mokosch, die einen großen Blumenstrauß in Empfang nehmen durfte

Der Applaus des Publikums am Ende des Konzerts zeigte es deutlich: Eine wunderbare Matinee und ein musikalischer Genuss vom Feinsten.

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Thomas Stieben singt vor Schulkindern

Thomas Stieben singt vor Schulkindern. Beim 25-jährigen Jubiläum der Grundschule Gundremmingen gab es auch eine Spende.

 

Mit ihrem Schulfest am vergangenen Freitag feierte sie gleichzeitig auch ein Jubiläum: Seit 25 Jahren besteht die Grundschule Gundremmingen. Dazu gab es zugleich eine Premiere: Thomas Stieben, der Zweitplatzierte bei der RTL-Supertalent-Show, sang erstmals mit seinem Sohn Samuel, der die dortige 4. Klasse besucht, vor den Grundschulkindern den Song „Not about Angels“ der britischen Sängerin Birdy, begleitet am Piano von Andrea Brenner. Auch gespendet wurde: „Kinder laufen für Kinder“, so lautete das Motto beim Sponsorenlauf rund um die Gundremminger Grundschule, an dem alle Schulkinder teilnahmen. Insgesamt wurden viele Kilometer erlaufen. Der Erlös kommt dem „Bunten Kreis“ in Augburg sowie einem schwerstbehindertem Kind in einem Nachbarort zugute. Neben Grußworten und Rückblicken überreichte Gundremmingens Bürgermeister Tobias Bühler an Rektorin Elke Theer symbolisch denselben Schlüssel wie vor 25 Jahren. Dieser war erst vor kurzem wieder aufgefunden worden. Musikalisch wurde die Feier mit Auftritten des Schulchors begleitet, darunter das umgetextete „Atemlos“ von Helene Fischer, passend zum Jubiläum: „Atemlos durch die Zeit, unser Weg war wirklich weit.“ Mit Spielstationen und vielen Leckereien trug der Elternbeirat der Grundschule entscheidend zum Wohl für Groß und Klein bei.

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