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Aktuelles aus dem Gemeinderat

Sitzung von 22. April 2021: Der Gemeinderat hat den Haushalt beschlossen

 

Zwei große Projekte prägen den Haushalt, den der Gundremminger Gemeinderat am 22. April einstimmig beschlossen hat: die Erweiterung des Kindergartens und der Neubau des Mehrgenerationenhauses mit zwölf Tagespflegeplätzen. Für die Jahre 2023 und 2024 ist im Investitionsprogramm zudem ein grober Ansatz für die Sanierung der Eichbrunnenstraße vorgesehen.

Die Entwicklung sei konstant, auch im Hinblick auf Corona, und es handle sich um einen sehr ansprechenden Haushalt, erklärte Bürgermeister Tobias Bühler.

Mit einem Verwaltungshaushalt in Höhe von rund 8,7 Millionen Euro und einem Vermögenshaushalt in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro ist der Gesamthaushalt in diesem Jahr ein wesentlich höherer als 2020. Prägnant ist die Rücklagenentnahme von rund insgesamt sieben Millionen Euro in den Jahren 2021 und 2022. Danach wird wieder eine Zuführung erfolgen. Zudem wird die Gemeinde Gundremmingen einen Förderkredit in Höhe von einer Million Euro in Anspruch nehmen. Dennoch wird die Verschuldung in den kommenden Jahren letztendlich niedriger sein als davor. Die Gewerbesteuereinnahmen sind mit 1,8 Millionen Euro sehr vorsichtig angesetzt, umso erfreulicher wäre es, wenn diese tatsächlich die Zwei-Millionen-Grenze überschritten. Allerdings wird die Kreisumlage rund 3,4 Millionen Euro betragen. Dies aber zeige, dass sich der Haushalt wieder in normalen Zahlen bewege, betonte Kämmerer Christoph Zeh.

Nach einer im vergangenen Jahr durchgeführten Umfrage in Bezug auf die Nutzung des Amtsblatts wird dieses neben der Online-Version auch weiterhin in Papierform erscheinen. Vor allen ältere Bürger griffen eher zu der Ausgabe auf Papier. Beschlossen wurde auch die Umwidmung einer Teilstrecke des Feldwegs „Weiherhaldenweg gegen Mamenloh“ sowie der Gemeindeverbindungsstraße „Riederweg“ im Bereich bis zur Abzweigung in Richtung des Wertstoffhofs zur Bachstraße.

Einem Vorhaben zur Errichtung eines zwei Meter hohen Sichtschutzzaunes stimmte der Gemeinderat nicht zu: Der in dem dortigen Bereich geltende Bebauungsplan schreibt für Einfriedungen eine maximale Höhe von 1,3 Metern vor. Nachdem seitens der Nachbarn keine Unterschriften vorlägen und bereits Einwände hervorgebracht worden seien, könne sich der jetzige Gemeinderat nicht über das hinwegsetzen, was der damalige Gemeinderat seinerzeit beschlossen habe.

Weiter informierte Bürgermeister Bühler über den Verlauf der Arbeiten bei der Erweiterung des Kindergartens: Diese verliefen nach Plan, auch kostenmäßig, und es habe bisher keine großen Überraschungen gegeben.

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