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Aktuelles aus dem Gundremminger Gemeinderat

Ortstermin im Hirschbachtal. Wie der Franziskuswanderweg aussehen könnte

Es war eine etwas andere Sitzung am 8. Oktober: Eingeladen war nicht in das Gundremminger Rathaus, Treffpunkt war die Franziskuskapelle. Im September hatte sich der Gemeinderat mit einem Rundwanderweg durch das Hirschbachtal befasst: den Franziskuswanderweg. Bereits zum damaligen Zeitpunkt war deutlich geworden, dass ein Weg auf den Spuren des heiligen Franziskus einen Mehrwert für die Gemeinde darstellen würde. Dabei war der Wunsch geäußert worden, die Örtlichkeiten zu besichtigen, sich ein Bild davon zu machen, an welchen Stellen was entstehen könnte.

Bereits an der Franziskuskapelle kristallisierte sich heraus: Der Franziskuswanderweg soll nicht allein von der Gemeinde realisiert werden, vielmehr soll es ein „Gundremminger-Weg“ werden, bei dem sich Vereine, auch die Grundschule und der Kindergarten einbringen können. Je interessanter man den Weg gestalte, umso vielseitiger, beispielsweise in Verbindung mit dem Ferienprogramm, könnte man diesen auch nutzen. Die Pflege einzelner Stationen und kleiner Attraktionen könnte in Form von Patenschaften erfolgen. Würde man die Bürgerinnen und Bürger von Gundremmingen nicht mit ins Boot nehmen, könnte schnell das Interesse verloren gehen. Auch sollte die Wegführung festgelegt und die Örtlichkeiten bildlich dargestellt werden

In der Septembersitzung hatte sich der Gemeinderat unter anderem damit auseinandergesetzt, eine Natur-Kneipp-Anlage zu integrieren. Eine solche könnte sich in Form einer Wasser-Tret-Anlage als willkommene Abkühlung für Spaziergänger oder Radfahrer, aber auch für Kinder, am „Hirschbachplätzle“, wo der Bach für eine kurze Strecke zu Tage tritt, befinden. Der Platz wäre nicht weit von der Franzikuskapelle entfernt, bei einer Stelle im Wald, bestünde die Gefahr, dass möglicherweise nur Insider davon wüssten.

Der Weg führte die Mitglieder des Gemeinderats an diesem Donnerstag vorbei an der Stelle, wo der Biber den Hirschbach aufgestaut hat, vorbei an dem Insektenhotel am Wegrand, bis zu den beiden Marterln hinten im Wald. Mit wenigen Mittel könne man vieles verwirklichen, selbst mit einigen Baumstämmen am Boden und weiteren einfachen Dingen ließe sich unkompliziert auch ein kleiner Spielplatz gestalten. Nicht erwünscht auf dem vier bis fünf Kilometer langen Franziskuswanderweg seien PKW: Wenn es ein Wanderweg werden soll, dann soll dort auch gelaufen werden. In den kommenden Tagen werde auch ein Treffen mit Donautal Aktiv stattfinden, informierte Bürgermeister Tobias Bühler.

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