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Stromerzeugung und -verbrauch nahezu in Echtzeit beobachten: Gundremmingen bietet als eine der ersten Kommunen im LEW Netzgebiet eine öffentliche Übersicht zum Energiehaushalt

Gundremmingen schaltet seinen LEW Energiemonitor auf „Go“: Auf der Internetseite der Gemeinde kann man sich künftig jederzeit über die aktuelle Erzeugung und den Verbrauch der Energie vor Ort informieren. Mit der Vorstellung des digitalen Dashboards haben Gundremmingens Bürgermeister Tobias Bühler und die LEW-Kommunalbetreuer Josef Nersinger und Michael Smischek den Energiemonitor symbolisch in Betrieb genommen. Die Daten sind unter https://energiemonitor.lew.de/gundremmingen online verfügbar. Die Energiedaten der Kommune werden dafür visualisiert und alle 15 Minuten aktualisiert. Das Tool zeigt dann, wie viel Strom aus regenerativer Erzeugung, zum Beispiel von Photovoltaik- und Biomasseanlagen in das lokale Stromnetz gespeist wird und wie hoch der aktuelle Stromverbrauch von Haushalten, Unternehmen und kommunalen Einrichtungen ist. Neben dieser Übersicht lassen sich auch Auswertungen zur lokalen Energiesituation abrufen. Sie zeigen zum Beispiel, wie sich der Anteil regenerativer Erzeugung an der Stromversorgung der Kommune innerhalb eines bestimmten Zeitraums entwickelt hat oder geben den Grad der Eigenversorgung an. Dafür erfasst LEW die Energieflüsse direkt am lokalen Stromverteilnetz und ordnet sie den verschiedenen Kategorien von Erzeugungsanlagen beziehungsweise Stromverbrauchern zu.

Laut Tobias Bühler liefert bereits heute vor allem Photovoltaik und Biomasse in Gundremmingen sehr häufig mehr Strom, als die Unternehmen und Haushalte verbrauchen. Jetzt kann Erzeugung und Verbrauch nahezu live mitverfolgt werden. Die nachhaltige Erzeugung und der effiziente Einsatz von Energie sind Aufgaben, die Wirtschaft, Kommunen, und Bürger gemeinsam angehen und umsetzen müssen. Der Energiemonitor liefert dafür grundlegende Informationen. Der Einblick in die örtliche Energiesituation fördert das Bewusstsein für die Ziele des Klimaschutzes und zeigt kontinuierlich Wege auf, die Energiewende voranzubringen. Weil Privathaushalte und Unternehmen die Energiesituation vor Ort nun besser im Blick haben, können sie beispielsweise ihr Elektrofahrzeug, gezielt dann laden, wenn in der Kommune besonders viel regenerativ erzeugter Strom verfügbar ist.

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