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Von 2014 bis 2020: Bei der ersten Sitzung des Gundremminger Gemeinderats blickt Bürgermeister Tobias Bühler auf die vergangenen sechs Jahre zurück

Was ist in den vergangenen sechs Jahren in der Gemeinde Gundremmingen alles geschehen? In der ersten Sitzung des Gemeinderats im neuen Jahr drehte Bürgermeister Tobias Bühler das Rad der Zeit zurück – in das Jahr, in dem er als Nachfolger von Altbürgermeister Wolfgang Mayer zum Bürgermeister der Gemeinde Gundremmingen gewählt wurde.

Erinnern wir uns: 2014 befand sich das Auwald-Sportzentrum noch im Rohbau. Heute, sechs Jahre später, ist es eine Sport- und Veranstaltungsstätte, die im Landkreis Günzburg und weit darüber hinaus seinesgleichen sucht. Im selben Jahr fand die erste Gundremminger Gewerbeschau statt. Die ansässigen Unternehmen zeigten nicht nur Präsenz, sie bewiesen, welches Potential die Gemeinde auch abseits des Kernkraftwerks vorweisen kann. 2015 begann der Ausbau der Bachstraße und mit dem Kauf des Offner-Anwesens mitten im Ort wurden die Weichen für das geplante Mehrgenerationenhaus gestellt. 2015 war auch das Jahr in dem die ersten Asylbewerber nach Gundremmingen kamen und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger spontan ihre Mithilfe anboten. In diesem Jahr wurde das 30-jährige Bestehen der Partnerschaft mit der Gemeinde Ahuillé gefeiert und es gab bereits erste Überlegungen für das Entstehen eines Dorfladens in Gundremmingen. Dann kam das Jahr 2016: Ein Grundstückstausch mit dem Kernkraftwerk im Hinblick auf den Bau eines eventuellen Gaskraftwerks ermöglichte der Gemeinde den Erwerb von 9,5 Hektar Gewerbefläche, gleichzeitig wurde begonnen, mit viel Geld in die Immobilien in Grünwald und in München für die Zukunft zu investieren. Das Jahr 2017 war von den Auswirkungen immenser Gewerbesteuerrückzahlungen überschattet: Innerhalb von zwei Wochen mussten 26 Millionen Euro ausbezahlt werden. Auch das konnte die Gemeinde bewerkstelligen. 2018 erfolgte der Satzungsbeschluss für das Baugebiet „An Anger“ und es gelang, die Firma Scheiffele-Schmiederer für eine Ansiedlung im neuen Gewerbegebiet „Am Auwald“ zu gewinnen. 2019 wurde mit dem Bau des Kreisverkehrs zum Auwald-Sportzentrum begonnen und im Hinblick auf die Kinderbetreuung war man plötzlich mit einer ganz neuen Situation konfrontiert: Hatte man sich vor sechs Jahren noch die Frage gestellt, wie man die vorhandenen Plätze entsprechend belegen könne, stand man nun vor der Herausforderung ausreichend Plätze zu schaffen. „In den vergangenen sechs Jahren hat die Gemeinde Gundremmingen Dank der Tatkraft und des Engagements des Gemeinderats, aber auch ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, vieles erreicht“, betonte Bürgermeister Tobias Bühler. Gerade deswegen dürfe man mit Zuversicht in die Zukunft blicken, um sich gemeinsam den bevorstehenden Herausforderungen zu stellen.

 

 

 

 

 

 

„Happy Birthday“ für den Herrn Pfarrer.  Pfarrer Richard Harlacher bekommt zu seinem 85. Geburtstag vom Gemeinderat ein Ständchen und von der Gemeinde ein ganz besonderes Geschenk

 

Bei der ersten Sitzung des Gundremminger Gemeinderats im neuen Jahr waren wieder die Partnerinnen und Partner der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte anwesend. Das ist in Gundremmingen Tradition. Wie immer war auch Pfarrer Richard Harlacher zu Gast. Er feierte an diesem Tag seinen 85. Geburtstag und erhielt mit einem herzlichen „Happy Birthday“ bei der Sitzung ein Geburtstagsständchen.

Während der vergangenen sechs Jahre als Bürgermeister der Gemeinde Gundremmingen habe er mit Pfarrer Richard Harlacher einen ganz besonderen Menschen kennenlernen dürfen, betonte Tobias Bühler. Einen ewig Junggebliebenen, einen Gestalter und einen Baumeister. Seit einiger Zeit zeige dieser sich sogar als Tiefbauingenieur und Brunnenbauer. In der Tat: Vor zwei Monaten hat Pfarrer Richard Harlacher nämlich begonnen, den mit dem Bau des Pfarrhauses vor knapp 50 Jahren sanierten Brunnen zu erkunden und dafür sogar einen eigenen Bautrupp organisiert. In zwölf Metern Tiefe brachte dieser einen alten ausgehöhlten Baumstamm mit einem Messingrohr zutage. Möglicherweise handelt es sich bei diesem um den Teil einer Wasserleitung aus der Tiefe des Brunnens nach oben. Eine Radiokarbon-Untersuchung soll nun anhand des Holzes sein Alter bestimmen – das ist das Geschenk der Gemeinde Gundremmingen an Pfarrer Richard Harlacher. Dieser zeigte sich erfreut: „Das vielleicht älteste Bauwerk Gundremmingens, das von den Vorfahren ihn mühsamer Arbeit errichtet wurde, wird nun wieder sichtbar gemacht.“ Möglicherweise könnte der Brunnen tatsächlich in der Zeit des 16. oder 17. Jahrhunderts gebaut worden sein. Die Untersuchung wird eine Antwort auf diese Frage geben.

 

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