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Aktuelles aus dem Gemeinderat

Sitzung von 22. April 2021: Das Mehrgenerationenhaus wird niedriger. Zum 1. Juni tritt eine neue Friedhofsgebührensatzung in Kraft

 

Das Mehrgenerationenhaus mit zwölf Tagespflegeplätzen erhält eine geringere Dachneigung als ursprünglich geplant. In vier Bürgerversammlungen war das Projekt seinerzeit vorgestellt worden, in sechs öffentlichen Sitzungen hatte sich der Gemeinderat damit auseinandergesetzt. Inzwischen wurde mit den Arbeiten begonnen.

Von Anwohnern aus der unmittelbaren Nachbarschaft waren jetzt jedoch in einem Schreiben Bedenken an die Gemeinde herangetragen worden. Man sei geschlossen für den Bau des Mehrgenerationenhauses, man sehe aber die geplante Art und Größe als ungeeignet, heißt es darin. Angesprochen wurde unter anderem auch auf eine mögliche Beeinträchtigung des Kindergartens, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und nicht zuletzt auf die Parksituation. Bürgermeister Tobias Bühler nahm zu jedem einzeln Punkt Stellung, vor allem zum Standort, zentral gelegen mit der Nähe zur Kirche, dem Kulturzentrum sowie zum Dorfladen und zur Bäckerei. Würde die Gemeinde nun eine Umplanung anstreben, würde der Zuschuss in Höhe von rund 1,16 Millionen Euro möglicherweise entfallen, da die Baukosten nicht mehr in entsprechendem Verhältnis zu der entstehenden Wohnfläche stehen würden. Hinzu kämen Mehrkosten von etwa 350.000 Euro, nachdem verschiedene Arbeiten bereits vergeben seien, wie Martin Janik vom Münchner Büro eap Architekten, Stadtplaner erklärte. Bei einer Reduzierung der Dachneigung wäre der Aufwand wesentlich geringer, auch die Kosten wären nur geringfügig höher. Der Beschluss für diese Variante erfolgte einstimmig, die Gesamthöhe des Gebäudes verringert sich damit um etwa 1,5 Meter.

Die Markterkundung für das Förderprogramm „Bayerische Gigabitrichtlinie“ ist abgeschlossen. Im nächsten Schritt wird zum Breitbandausbau mittels Glasfaser in jedes Gebäude für die förderfähigen Bereiche im Gemeindegebiet mit dem Auswahlverfahren begonnen. Die Gemeinde trägt dabei einen auf vier Jahre verteilten Eigenanteil in Höhe von 250.000 Euro.

Zum 1. Juli tritt eine neue Friedhofsgebührensatzung in Kraft. Die Grabnutzungsgebühren betragen für ein Einzelgrab 300, für ein Doppelgrab 600, für eine Urnenerdgrabstätte 200, für ein Urnengrabfach 200 und für eine Urnenbaumgrabstätte 150 Euro.

Die geplante Wassertretanlage wird direkt am Hirschbach entstehen. Wasserwirtschaftsamt und Naturschutz hatten von der anderen ebenfalls angedachten Variante mit der Verlegung des Gewässers abgeraten.

 

 

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